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Fasten

Wie beim Sport fühlt man sich auch beim Fasten besser.

Das liegt daran, dass in beiden Fällen im Hirn Proteine entstehen, die ihrerseits neue Nervenzellen und neue Verbindungen zwischen diesen bilden. Das verbessert die Lern- und Erinnerungsleistung.

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet an Ostern. Dabei verzichten viele Personen entweder ganz auf das Essen oder auch nur teilweise. Ist Fasten allgemein gesund? Welche Arten von Fasten gibt es? In diesem Artikel werden die wichtigsten Punkte bezüglich dem Fasten ebenfalls in Hinblick auf Sport aufgegriffen.

Weshalb Fasten?

Neben den religiösen Gründen, die die Fastenzeiten vorschreiben, gibt es natürlich weitere Gründe, ganz oder teilweise auf Nahrung – oder bestimmte Arten der Nahrung – zu verzichten. Für die nichtreligiösen Menschen sind es eher die therapeutischen Motivationsgründe, die sie das Fastenritual einlegen lassen. Oftmals wird das Heil- oder Gesundheitsfasten als Startpunkt für eine geänderte Ernährungsweise betrieben.

Das heisst, wenn du deine Ernährung nachhaltig umstellen willst und du dich gesünder ernähren möchtest, ist das Fastenritual davor eine gute Sache. Gerade dann, wenn dein Körper basierend auf ‚falscher oder ungesunder Ernährung‘ massiv übersäuert ist, wird der Ausgleich durch vorwiegend basische Lebensmittel gefördert. Der Verdauungstrakt kann sich regenerieren.

Doch welche Fastenmethoden gibt es, wenn wir vom Heilfasten und der Fastenkur sprechen? Reicht ein einzelner Fastentag aus oder müssen es gleich mehrere Tage ohne Nahrungsaufnahme sein? Gefastet wird, wenn es um Heilfasten oder eine Fastenkur geht, auf verschiedenen Wegen. Manche Kuren geben vor, dass du gar keine Nahrung aufnimmst, andere Arten geben dir vor, dich auf das Weglassen oder die Aufnahme bestimmter Produkte zu fokussieren. In der Grundanlage aber unterscheiden sich auch die therapeutischen Wege nur unwesentlich von den religiös motivierten Fastenkuren. Darum schauen wir uns eine der Fastenarten einmal genauer an.

Fasten Teller Besteck Holz

Intermittierendes Fasten

auch „Intervallfasten" genannt

Zentrales Element der Fastenzeit ist das bewusste Essen. Ob es nun eine Fastenwoche oder ein Fastentag ist, spielt dabei keine Rolle. Auch intermittierendes Fasten (auch „Intervallfasten“), also die Veränderung deines Essrhythmus bringt die gewünschten Erfolge. Intermittierendes Fasten greift dabei traditionelle Essrituale auf, denn unsere Vorfahren hatten eines nicht im Überfluss: Supermärkte. So gab es stets Tage, an denen keine feste Nahrung zur Verfügung stand und daran orientiert sich das Intervallfasten.

Du fastest einen Tag, isst aber den Rest der Woche normal. Oder du verteilst es auf den Tag: An sechs Stunden nimmst du völlig regulär deine Mahlzeiten zu dir, aber den Rest des Tages lebst du dann enthaltsam. Wenn man isst, geht die Energie vereinfacht gesagt in die Leber, wo sie als Glykogen gespeichert wird. Es dauert ungefähr 12 bis 18 Stunden, bis das Glykogen in der Leber abgebaut ist. Doch dazu kommt es bei drei Mahl­zeiten pro Tag nie – ausser man ist körperlich aktiv. Wenn man aber lange genug nichts isst, hat die Leber Zeit, das Glykogen abzubauen. Danach beginnt die Fettverbrennung, wobei Ketone gebildet werden.

Was löst es in deinem Körper aus?

Dein Körper ist wie ein riesiges Depot an Reserven. In der Zeit des Fastens werden diese Reserven – vor allem die Zucker- und Fettreserven – zur Abdeckung des Energiebedarfs deines Körpers verwendet. Jedes deiner Organe inklusive des Gehirns benötigt Energie und die holt sich dein Körper aus den Depots. Doch wie funktioniert das in deinem Körper?

„Ketose“ lautet das Zauberwort! Durch deine Nahrung führst du dem Körper normalerweise regelmässig Glucose zu. Unterbleibt das, hast du Depots für rund 24 Stunden in dir. Danach sucht sich der Körper Ausweichwege, denn Muskeln und Gehirn verlangen nach Energie. Aus bestehenden Fettsäuren werden Ketonkörper als Ersatzenergielieferant produziert. Der Fettspeicher deines Körpers ist darauf ausgelegt, dass er deinen Organismus bis zu 60 Tage mit lebenswichtiger Energie versorgen kann. Die Ketose wird auch „Hungerstoffwechsel“ genannt.

Tritt die Ketose ein, also werden Alternativenergien in deinem Körper gebildet, wird das Hormon Ghrelin – auch bekannt als Hungerhormon – blockiert, beziehungsweise die Ausschüttung reduziert. Hat sich dein Körper darauf eingestellt, dass Fette als Energiequelle angezapft werden, purzeln die Pfunde. Und das Gute ist: Die Ketonkörper werden entweder aufgebraucht oder über den Urin ausgeschieden. Es lagert sich nichts auf den Hüften ab.

Lässt sich die Ketose dauerhaft generieren? Ja, Ketose kannst du ganz bewusst in Gang setzen und zwar durch eine massive Reduzierung von Kohlenhydraten bzw. durch eine zuckerfreie Ernährung, wie es bei "Low Carb" praktiziert wird: Kein Brot, keine Pasta und natürlich keine Süssigkeiten. Dafür steigst du auf gesunde Fette und Eiweiss um. Stellst du dich und deinen Körper so um, wird er anfangen, Fette zu verstoffwechseln.

Fasten Cupcakes Sport

Fasten & Sport

"Sport ist gesund." Dieses Motto gilt immer und sollte auch während der Fastenzeit nicht vergessen werden. Es ist also nicht nur erlaubt, moderat Sport zu treiben, sondern sogar wichtig. Denn nur wenn du dich ausreichend sportlich betätigst oder dich zumindest bewegst, sorgst du für einen stabilen Kreislauf.

Zugleich beugst du mit Sport dem Abbau von Muskelmasse entgegen.

Und zugleich wirst du auch den Abnehmprozess mit Sport beschleunigen – auch wenn das Abnehmen beim Fasten grundsätzlich nicht im Vordergrund stehen sollte. Fastenzeit, das heisst nämlich nicht, dass man deswegen auf der Couch versauern und sich nur schonen muss.

Allerdings ist es ganz wichtig, dass du auf deinen Körper hörst. Sobald du das Gefühl hast, dass dir irgendetwas zu viel wird, dann mach lieber langsam. Überhaupt sollten sehr anstrengende Sportarten und generell Leistungs- und Hochleistungssport lieber wieder auf die Zeit danach verschoben werden.

Training im Studio, Laufen, Walken, Joggen, Radfahren, Schwimmen und auch Ballsportarten jedoch sind erlaubt – immer vorausgesetzt natürlich, du fühlst dich dabei gut. Du solltest also idealerweise ein gutes Gleichgewicht finden zwischen Ruhe und Bewegung.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es von drei Faktoren abhängt, ob du Sport treiben sollst oder nicht.

1. Von der Sportart

2. Von der Art des Fastens und

3. Von deinem Fitnesszustand

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