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Generation Z und Sportfachhandel: It’s a match

Mit oftmals kleinen, familiengeführten Strukturen, einem starken Teamgedanken und der Verbindung von Freizeit und Beruf bietet der Sportfachhandel attraktive Jobperspektiven für Gen Z. Auch wenn Sport eine Trendbranche ist, liegt es an den Unternehmen, junge Menschen für Jobs zu gewinnen. Im Gespräch mit Conventa-Geschäftsführerin Sigrid Wies haben wir uns unter anderem mit den Fragen beschäftigt, warum der Sportfachhandel überhaupt junge, motivierte Menschen braucht und wie sich Generation Z für diese Branche begeistern lässt.

Junge Menschen suchen nach einem attraktiven, modernen Arbeitsumfeld und arbeiten gerne in Teams. Das spiegelt sich auch in ihrer Berufswahl wider, wie Sigrid Wies, Geschäftsführerin der Conventa Unternehmensberatung, weiß: „Personen der Generation Z suchen im Job vor allem Abwechslung und gleichzeitig eine sinnvolle Tätigkeit. Sie wollen immer eine Vision vor Augen haben und legen großen Wert auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit.“ Der Sportfachhandel gilt als Trendbranche und punktet laut Wies in vielerlei Hinsicht: „Viele Sportgeschäfte sind familiengeführte Kleinunternehmen, die eng und auf Augenhöhe mit ihren Teams zusammenarbeiten. Der Teamgedanke wird gelebt. Zudem überzeugt die Sportbranche mit einer großen Aufgabenvielfalt und zahlreichen Möglichkeiten, Freizeit und Beruf zu verbinden.“

Aktiv begeistern für Jobs im Sportfachhandel
Jobs im Sportfachhandel erfreuen sich größerer Beliebtheit als in anderen Einzelhandelssparten. Trotzdem sind die Unternehmen gefragt, Menschen im Allgemeinen – und ganz besonders die Gen Z – für ihre Jobangebote zu begeistern. „Der Sportfachhandel muss aktiv auf junge Menschen zugehen und sie genau dort abholen, wo sie sind: auf Social Media, bei Sportveranstaltungen, in Schulen, bei Events oder auf Messen“, so Wies. Oft geht es auch darum, zu informieren. Viele junge Menschen haben keine Vorstellung davon, welche vielfältigen Möglichkeiten es in der Berufswelt gibt. „Dafür ist es von Vorteil, unterschiedliche Initiativen zu starten“, sagt Wies und nennt als Beispiele einen Tag der offenen Tür, Infostände bei Veranstaltungen, Social-Media-Posts eigener MitarbeiterInnen, Schnuppertage und Praktika. Dadurch tauchen Interessierte in das Berufsfeld ein und haben die Gelegenheit, potenzielle KollegInnen kennenzulernen und sich auszutauschen.

Vielfältige Berufswege
Im Zuge solcher Initiativen erfahren junge Menschen, wie vielfältig die Einstiegs- und Spezialisierungsmöglichkeiten im Sporthandel sind. „Ob über den klassischen VerkäuferInnenberuf oder als Einzelhandelskaufmann/-frau, Generation Z hat viele Möglichkeiten, eine Karriere im Sportfachhandel zu starten. Eine weiterführende Ausbildung zum bzw. zur Social Media ManagerIn oder zur Filialleitung sind mögliche Karrierewege, ebenso wie spannende Jobs im Einkauf oder in der Industrie weltweit. Der Sportfachhandel und seine Produkte werden zunehmend digitaler und technischer, so sind in Zukunft auch IT-ExpertInnen und TechnikerInnen stärker gefragt. Die Möglichkeiten sind riesengroß“, so die Conventa-Geschäftsführerin.

Wechselfreudige Gen Z: Chance für Unternehmen
Junge Menschen zeichnen sich häufig durch ihre Flexibilität und Wechselfreudigkeit aus, auch im Berufsleben. „Besonders in der sich rasant wandelnden Arbeitswelt bringen personelle Neuerungen immer wieder frischen Wind und neue Ideen in ein Unternehmen“, so die Expertin, die darin eine Chance für Unternehmen sieht – vorausgesetzt, die Unternehmen sind offen dafür. Gen Z will durch Jobrotationen verschiedene Tätigkeiten bzw. Branchen kennenlernen, um so ihre berufliche Vielseitigkeit zu fördern. „Sie wollen sich ausprobieren und ihre eigenen Erfahrungen machen. Dazu braucht es auch im Businesskontext eine gute Fehlerkultur“, so Wies.

Mixed Teams: Wissensaustausch zwischen Jung und Erfahren
Nicht nur Generation Z profitiert von einem Job im Sportfachhandel, sondern die gesamte Branche. Als Digital Natives sind sie mit Digitalisierung und sozialen Medien aufgewachsen und wollen dieses Wissen im Job einbringen. „Die junge Generation bringt frischen Wind sowie Ideen in ein Unternehmen und ist wesentlich daran beteiligt, digitale Themen voranzutreiben. Die erfahrene, ältere Generation gibt ihr wertvolles Know-how an ihre jüngeren KollegInnen weiter. Eine Win-win-Situation, nicht zuletzt auch für die Unternehmen“, sagt Wies, die in der Zusammenarbeit von Mixed Teams einen entscheidenden Mehrwert für die Arbeitswelt sieht.

Sigrid Wies – CEO Conventa

 

Foto Rechte: Polina Tankilevitch & Fauxels (Pexels.com)

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